Mähroboterohne Begrenzungskabel

Auswahl nach Fläche

Mähroboter ohne Begrenzungskabel für 1.000 m²

Ab etwa 800 Quadratmetern schafft kein Gerät die Fläche mehr in einem Zug. Damit wird die Rechnung aus Akkulaufzeit, Ladezeit und Mähbreite zur eigentlichen Kaufentscheidung. Was in dieser Klasse zählt und welche Geräte sie bedienen.

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Ich verkaufe selbst nichts und teste die Geräte nicht in einem eigenen Labor. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den Herstellerangaben, den technischen Datenblättern und aus zusammengetragenen Erfahrungen aus dem Alltagsbetrieb. Preise und Verfügbarkeit werden automatisch aktualisiert und können sich jederzeit ändern, es gilt der Preis auf der Zielseite.

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Schnellauswahl

Drei Geräte, die für die meisten Fälle dieser Größe passen.

  • Preistipp

    Ecovacs Goat O800 RTK

    Bis 800 Quadratmeter mit RTK, deutlich günstiger als der Rest der Klasse.

    594,00 € Bei Amazon ansehen

  • Ausgewogen

    Dreame A2 1200

    Bis 1.200 Quadratmeter ohne RTK, damit ohne Antenne und ohne Empfangsfrage.

    999,00 € Bei Amazon ansehen

  • Ohne WLAN im Garten

    Segway Navimow i208 LiDAR

    Mobilfunk eingebaut, wenn die Station weit vom Haus steht.

    999,00 € Bei Amazon ansehen

Alle 8 Modelle mit Details ansehen oder weiterlesen, worauf es in dieser Größe ankommt

Was sich bei 1.000 Quadratmetern ändert

Im kleinen Garten ist die Fläche in einem Durchgang erledigt, und der Roboter steht den Rest des Tages in der Station. Bei 1.000 Quadratmetern ist das vorbei. Ein durchschnittliches Gerät dieser Klasse mäht sechs bis acht Stunden, unterbrochen von zwei bis drei Ladepausen. Der Roboter ist also einen großen Teil des Tages unterwegs.

Daraus folgt die wichtigste Zahl in dieser Klasse: nicht die maximale Flächenangabe des Herstellers, sondern die Zeit für einen vollständigen Durchgang. Diese Angabe steht selten im Datenblatt, lässt sich aber überschlagen. Ein Gerät mit 22 Zentimetern Schnittbreite und etwa 0,3 Metern pro Sekunde legt in einer Stunde grob 200 Quadratmeter zurück, wenn man Überlappung und Wenden abzieht.

Der zweite Unterschied liegt bei der Navigation. Auf 1.000 Quadratmetern fällt schlechtes Bahnenmähen richtig ins Gewicht. Fährt ein Gerät ohne genaue Positionsbestimmung im Zufallsmuster, braucht es für dieselbe Fläche deutlich länger und lässt Stellen aus. Hier lohnt sich RTK zum ersten Mal wirklich.

Faustregel für die GrößeRechne die gemessene Rasenfläche mal 1,3 und wähle danach die Geräteklasse. Der Aufschlag deckt Verschnitt an Kanten, Sperrzonen und die Tatsache ab, dass Herstellerangaben unter Idealbedingungen entstehen. Bei 1.000 Quadratmetern Rasen landest du damit bei einem Gerät für 1.200 bis 1.300.

Worauf es in dieser Klasse ankommt

Ladezeit gegen Mähzeit

Zwei Geräte mit gleicher Flächenangabe können sich um Stunden unterscheiden. Entscheidend ist das Verhältnis: 90 Minuten mähen und 90 Minuten laden ist ein schlechteres Verhältnis als 150 Minuten mähen und 60 Minuten laden, selbst wenn beide dieselbe Fläche schaffen. Wer feste Ruhezeiten einhalten muss, etwa wegen der Nachbarn, sollte hier genau hinsehen.

Mobilfunk statt WLAN

Auf großen Grundstücken steht die Ladestation oft weit vom Haus entfernt. Reicht das WLAN nicht bis dorthin, verliert der Roboter die Verbindung zur App und bei RTK-Geräten auch die Korrekturdaten. Geräte mit eingebautem Mobilfunkmodul umgehen das. Diese Frage stellt sich im kleinen Garten praktisch nie und wird ab dieser Größe zum häufigsten Ärgernis.

Mehrere Zonen

Grundstücke dieser Größe sind selten eine zusammenhängende Fläche. Vorgarten, Hintergarten, ein Streifen hinter der Garage: Das Gerät muss mehrere Bereiche verwalten und wissen, wie es zwischen ihnen wechselt. Führt kein Rasenweg von A nach B, hilft auch die beste Software nicht, dann trägst du den Roboter hinüber.

Antenne oder nicht

Klassische RTK-Geräte brauchen eine Referenzantenne mit freier Sicht zum Himmel, meist an einem Mast oder der Hauswand. Auf 1.000 Quadratmetern ist die Reichweite dieser Antenne ein Thema, üblich sind rund 300 Meter Radius. Neuere Geräte holen die Korrektur stattdessen über das Mobilfunknetz, dann entfällt die Antenne. Dafür brauchst du Empfang am Grundstück. Die Sorge vor laufenden Kosten hat sich weitgehend erledigt: Mammotion stellt den Dienst samt Datenverbindung seit April 2026 dauerhaft kostenlos, und auch bei Navimow ist die Satellitenkorrektur über Mobilfunk ohne Gebühr.

Belege: Haus & Garten Test und techboys zur Folgekostenlage 2026. Stand August 2026.

Was hier weniger zählt

  • Minimale Durchfahrtsbreite. Auf großen Flächen sind Engstellen seltener das Problem. Prüfe sie trotzdem, falls Vorgarten und Hintergarten über einen schmalen Weg verbunden sind.
  • Lautstärke. Bleibt wichtig, aber der Abstand zum Nachbarn ist meist größer als im Reihenhausgarten.
  • Kantenschnitt. Bei 1.000 Quadratmetern fällt ein stehen gebliebener Streifen weniger ins Auge als auf 120. Ein Rasentrimmer alle paar Wochen genügt.

Was es kostet

Die Klasse beginnt bei etwa 600 Euro. Dafür bekommst du ein Gerät für 800 Quadratmeter mit RTK, App und ordentlicher Hinderniserkennung, allerdings mit Antenne und ohne Mobilfunk.

Zwischen 900 und 1.100 Euro liegt der Bereich, in dem die meisten Geräte dieser Größe spielen. Hier kommen LiDAR oder eine Kombination mehrerer Verfahren dazu, dazu Mobilfunk, größere Akkus und eine brauchbare Kartenverwaltung.

Darüber, ab etwa 1.200 Euro, zahlst du für Allradantrieb, stärkere Motoren für Steigungen und Ausstattung wie Garage oder Kantenmähwerk. Sinnvoll wird das bei Hanglage oder wenn das Gerät ganzjährig draußen steht.

Geräte für rund 1.000 Quadratmeter

Modelle, deren Flächenangabe in diesem Bereich liegt, bewusst über die Navigationsverfahren gestreut. Preise und Verfügbarkeit werden automatisch aktualisiert.

Bis 1.000 m² Mammotion Yuka mini 2 1000

Mammotion Yuka mini 2 1000

Mammotion
1.099,00 € bei Amazon

Arbeitet ohne RTK mit 360-Grad-LiDAR und zwei KI-Kameras, schafft Steigungen bis 45 Prozent und bietet den DropMow-Modus.

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Bis 1.200 m², ohne RTK Dreame A2 1200

Dreame A2 1200

dreame
999,00 € bei Amazon

Vermisst den Garten mit einem 3D-Sensorsystem und einer HDR-Kamera, die zusammen 360 mal 59 Grad abdecken und bis zu 70 Meter weit reichen. RTK-Station und Verkabelung entfallen. Der Schneidkopf fährt zum Mähen an Kanten aus und hält dabei unter 5 Zentimeter Abstand. Der Nabenmotor bleibt unter 55 Dezibel.

Vorteile
  • Kartierung ohne Kabel und ohne RTK-Station
  • Ausfahrbarer Schneidkopf für saubere Kanten
  • Erkennt auch Igel und Wasserleitungen
  • Steigungen bis 50 Prozent
  • Unter 55 Dezibel im Betrieb
Zu beachten
  • Kameraüberwachung wirft Datenschutzfragen auf, wenn Nachbargrundstücke im Bild sind
  • Nur zwei Karten verwaltbar
Einordnung: Sehr komplett ausgestattet und dank hoher Steigfähigkeit auch für schwieriges Gelände brauchbar.
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Bis 1.200 m², mit RTK Ecovacs Goat O1200

Ecovacs Goat O1200

ECOVACS
999,00 € bei Amazon

Dual-LiDAR mit automatischer Kartierung und präzisem Kantentrimmen, ausgelegt auf 1.200 Quadratmeter.

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Mit Mobilfunk statt WLAN Segway Navimow i208 LiDAR

Segway Navimow i208 LiDAR

NAVIMOW
999,00 € bei Amazon

Kombiniert ein Solid-State-LiDAR mit optischen Sensoren und arbeitet damit vollständig ohne Satellitensignal. Weder Begrenzungsdraht noch Antenne sind nötig, die Karte entsteht auf Knopfdruck. Über Alexa oder Google Home lässt sich der Mäher per Sprache starten, ein integriertes 4G-Modul hält die Verbindung ohne WLAN im Garten.

Vorteile
  • LiDAR und Kamera, zuverlässig bei Tag und Nacht
  • Erkennt über 200 Hindernisarten zentimetergenau
  • 4G bereits eingebaut, kein WLAN im Garten nötig
  • Steigungen bis 45 Prozent mit Geländereifen
  • Ortung über GPS, Geo-Fence und Apple Wo ist
Zu beachten
  • Mäher und Garage kommen in getrennten Sendungen
  • Deutlich teurer als vergleichbare RTK-Geräte
Einordnung: Wenn Satellitenempfang im Garten ein Dauerthema ist, löst dieses Gerät das Problem grundsätzlich. Das eingebaute 4G macht es unabhängig vom Gartensignal.
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Preiseinstieg in die Klasse Ecovacs Goat O800 RTK

Ecovacs Goat O800 RTK

ECOVACS
594,00 € bei Amazon

RTK-Navigation mit LiDAR-Unterstützung und Kamera, legt die Karte selbst an und kommt durch Engstellen ab 0,7 Meter.

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Etwas darunter

Für Grundstücke, die eher bei 800 Quadratmetern liegen.

Mammotion Yuka mini 2 800 LiDAR

Bis 800 m², LiDAR

Setzt auf ein Weitwinkel-LiDAR mit 360 mal 45 Grad und rund 60 Metern Reichweite, dazu zwei Kameras.

899,00 € Bei Amazon ansehen

MOVA LiDAX Ultra 800

Bis 800 m², 3D-Sicht

Arbeitet vollständig ohne Satellitennavigation.

699,00 € Bei Amazon ansehen

Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro

LiDAR mit Kamera kombiniert

Navigiert über zwei 360-Grad-LiDAR-Sensoren, kartiert automatisch und schafft Steigungen bis 50 Prozent.

999,00 € Bei Amazon ansehen

Nicht jedes Gerät gibt es bei Amazon

Segway Navimow verkauft einen Teil seiner Baureihen nur über autorisierte Fachhändler. Für diese Flächenklasse betrifft das vor allem:

  • Navimow i210E AWD für 1.000 Quadratmeter, mit Allradantrieb für Steigungen. Die bei Amazon gelistete i-Serie endet darunter.
  • Navimow H210E ebenfalls für 1.000 Quadratmeter, aus der H-Serie mit fester RTK-Antenne.

Diese Modelle bekommst du beim Fachhandel, zum Beispiel bei maehroboter24.com, einem Navimow- und Husqvarna-Fachhändler mit eigener Werkstatt. Dort gehört die Einrichtung vor Ort zum Angebot, was gerade bei RTK-Geräten mit fester Antenne den Unterschied macht.

Wie lange braucht ein Gerät für die Fläche

Überschlag für eine zusammenhängende Fläche ohne größere Hindernisse. Die Werte gelten für ein Gerät, das in Bahnen fährt, nicht im Zufallsmuster.

Schnittbreite Flächenleistung je Stunde 1.000 m² reine Mähzeit Mit Ladepausen
18 cmrund 160 m²etwa 6 Stunden9 bis 10 Stunden
22 cmrund 200 m²etwa 5 Stunden7 bis 8 Stunden
28 cmrund 250 m²etwa 4 Stunden6 bis 7 Stunden

Gerundet und ohne Anspruch auf Genauigkeit im Einzelfall. Verwinkelte Grundstücke, Steigungen und hohes Gras verlängern die Zeiten spürbar.

Häufige Fragen

Reicht ein Gerät für 1.000 m² auch für 1.200?

Meist ja, aber es arbeitet dann am Anschlag. Die Herstellerangabe beschreibt die Fläche, die das Gerät in einem üblichen Mähzyklus schafft, nicht die absolute Grenze. Liegst du darüber, mäht der Roboter länger und häufiger. Das geht auf die Lebensdauer von Akku und Messern. Eine Klasse größer zu kaufen ist meist die ruhigere Lösung.

Was passiert, wenn die Fläche in zwei getrennten Teilen liegt?

Das Gerät braucht die Fähigkeit, mehrere Karten oder Zonen zu verwalten. In dieser Klasse können das die meisten. Der Roboter fährt aber nur selbstständig hinüber, wenn eine befahrbare Verbindung existiert. Trennt eine Einfahrt oder ein Weg die Flächen, trägst du ihn einmal hinüber und wählst in der App die zweite Zone.

Brauche ich bei dieser Größe zwingend RTK?

Zwingend nicht, aber es hilft. Ohne genaue Position fährt der Roboter weniger effizient und braucht für dieselbe Fläche länger. Ausnahme sind stark verschattete Grundstücke, dort liefert RTK ohnehin kein stabiles Signal, und ein kamerabasiertes oder ein LiDAR-Gerät ist die bessere Wahl.

Wie viele Ladepausen sind normal?

Zwei bis drei bei 1.000 Quadratmetern. Der Roboter fährt selbstständig zur Station, lädt und setzt danach an der Stelle fort, an der er aufgehört hat. Bei Geräten mit Bahnenmähen funktioniert das zuverlässig, weil sie ihre Position kennen.

Lohnt sich Allradantrieb auf dieser Fläche?

Nur bei Steigung. Auf ebenem Gelände bringt Allrad nichts außer Mehrverbrauch und Mehrkosten. Ab etwa 25 Prozent Steigung, das entspricht 25 Zentimetern Höhenunterschied auf einem Meter, wird er dagegen zur Bedingung.

Stand: . Preise und Verfügbarkeit werden zweimal täglich automatisch aktualisiert.