Jahrelang funktionierte ein Mähroboter nach demselben Prinzip: Man verlegte ein Kabel rund um den Rasen, und ein schwaches Signal darin sagte dem Gerät, wo Schluss ist. Das funktioniert bis heute zuverlässig, hat aber zwei Haken. Das Verlegen kostet einen bis zwei Tage Arbeit, und wenn das Kabel irgendwann reißt, steht der Roboter, bis die Bruchstelle gefunden ist.
Neuere Geräte brauchen dieses Kabel nicht mehr. Sie bestimmen ihre Position über Satellitensignale, erkennen den Rasen per Kamera oder vermessen den Garten mit einem Laser. Die Grenze legst du einmal in einer App fest, und wenn sich am Beet etwas ändert, verschiebst du sie dort in wenigen Sekunden.
Der Haken liegt woanders: Jedes dieser Verfahren hat eine Schwachstelle. Satellitennavigation braucht freien Himmel, Kameras brauchen Licht, und Laser sind teuer. Welches Gerät zu dir passt, hängt deshalb weniger vom Preis ab als von deinem Grundstück.