kabellos‑mähen

Der Rasen wird vermessen, nicht verkabelt

Mähroboter ohne Begrenzungskabel

Kein Spatenstich, kein Kabelbruch im Frühjahr. Moderne Geräte legen ihre Grenzen digital fest, über Satellit, Kamera oder Laser. Hier steht, wie die vier Verfahren arbeiten, wo sie an ihre Grenzen kommen und welches zu deinem Grundstück passt.

4 VerfahrenRTK, Kamera, LiDAR, Sensorik
0 MeterKabel im Rasen
ab 300 €für kleine Gärten
Mähroboter auf einem Rasen mit sichtbaren Mähbahnen, im Hintergrund eine geschnittene Hecke Blick von oben auf einen Garten, in dem ein Mähroboter den Rasen in Streifen abfährt Mähroboter fährt dicht an einer gepflasterten Beetkante entlang
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Ich verkaufe selbst nichts und teste die Geräte nicht in einem eigenen Labor. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den Herstellerangaben, den technischen Datenblättern und aus zusammengetragenen Erfahrungen aus dem Alltagsbetrieb. Preise und Verfügbarkeit werden automatisch aktualisiert und können sich jederzeit ändern, es gilt der Preis auf der Zielseite.

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Worum es geht

Jahrelang funktionierte ein Mähroboter nach demselben Prinzip: Man verlegte ein Kabel rund um den Rasen, und ein schwaches Signal darin sagte dem Gerät, wo Schluss ist. Das funktioniert bis heute zuverlässig, hat aber zwei Haken. Das Verlegen kostet einen bis zwei Tage Arbeit, und wenn das Kabel irgendwann reißt, steht der Roboter, bis die Bruchstelle gefunden ist.

Neuere Geräte brauchen dieses Kabel nicht mehr. Sie bestimmen ihre Position über Satellitensignale, erkennen den Rasen per Kamera oder vermessen den Garten mit einem Laser. Die Grenze legst du einmal in einer App fest, und wenn sich am Beet etwas ändert, verschiebst du sie dort in wenigen Sekunden.

Der Haken liegt woanders: Jedes dieser Verfahren hat eine Schwachstelle. Satellitennavigation braucht freien Himmel, Kameras brauchen Licht, und Laser sind teuer. Welches Gerät zu dir passt, hängt deshalb weniger vom Preis ab als von deinem Grundstück.

Kurz gesagtWenn dein Rasen offen liegt, reicht ein günstiges RTK-Gerät. Stehen viele hohe Bäume darauf, brauchst du Kamera oder Laser, sonst verlierst du ständig das Signal.

Grenze digital gesetzt Antenne
Statt eines Kabels im Boden liegt die Grenze als Linie in der App. Der Roboter kennt seine Position und fährt die Fläche in Bahnen ab.

Vier Wege, sich ohne Kabel zurechtzufinden

Alle Geräte lösen dieselbe Aufgabe: Wo hört der Rasen auf. Nur der Weg dahin unterscheidet sich, und damit auch Preis, Genauigkeit und Grenzen.

Satellit

RTK-GNSS

zentimetergenau, braucht freien Himmel

Eine kleine Referenzstation im Garten korrigiert das Satellitensignal in Echtzeit. Weil die Station ihre eigene Position exakt kennt, kann sie den Fehler im Signal herausrechnen. Das Ergebnis ist eine Genauigkeit von wenigen Zentimetern, der Roboter mäht saubere Bahnen statt Zickzack. Neuere Geräte holen sich diese Korrektur inzwischen über das Mobilfunknetz, dann entfällt die Antenne im Garten ganz.

Ausführlich zu RTK-GNSS

Optisch

Kamera und Bilderkennung

sieht den Rasen, wie ein Mensch ihn sieht

Der Roboter erkennt optisch, wo Gras aufhört und ein Weg beginnt. Dafür braucht es keine Antenne und keinen Satellitenempfang, was gerade in verwinkelten oder stark bewachsenen Gärten hilft. Die Abhängigkeit liegt woanders: bei Licht. Tiefstehende Sonne, harte Schatten und Dämmerung können die Erkennung erschweren.

Ausführlich zu Kamera und Bilderkennung

Laser

LiDAR

vermisst dreidimensional, unabhängig vom Licht

Ein Laser tastet die Umgebung ab und baut daraus eine dreidimensionale Karte. Weil er sein eigenes Licht mitbringt, funktioniert er unabhängig von Sonnenstand und Satellitenempfang, auch unter dichten Baumkronen. Das Verfahren stammt aus der Robotik und wandert gerade aus der Oberklasse in die Mittelklasse.

Ausführlich zu LiDAR

Nahbereich

Hinderniserkennung

entscheidet über Sicherheit, nicht über Navigation

Ultraschall, Stoßsensoren und Kameras halten den Roboter von Igeln, Spielzeug und Blumenbeeten fern. Das ist kein Navigationsverfahren für sich, aber der Teil, der im Alltag am meisten zählt. Geräte, die Hindernisse optisch erkennen, weichen aus, bevor sie anstoßen. Geräte mit reinen Stoßsensoren merken es erst beim Kontakt.

Ausführlich zu Hinderniserkennung

Modelle im Überblick

Eine Auswahl gefragter Geräte ohne Begrenzungskabel, bewusst über die verschiedenen Navigationsverfahren und Preisklassen gestreut. Preise und Verfügbarkeit werden automatisch aktualisiert.

Satellit ohne Antenne Segway Navimow i205 AWD

Segway Navimow i205 AWD

NAVIMOW
899,00 € bei Amazon

Nachfolger des i105E für Flächen bis 500 Quadratmeter. Navigiert über Netzwerk-RTK zusammen mit Kameraerkennung, eine eigene RTK-Antenne im Garten entfällt damit. Der Allradantrieb mit elektronischer Stabilitätskontrolle ist auf Steigungen bis 45 Prozent ausgelegt, das dritte Rad erlaubt Wenden auf der Stelle, ohne die Grasnarbe aufzureißen. Im Alltag fällt vor allem auf, wie schnell die Einrichtung von der Hand geht und wie gleichmäßig das Bahnenmuster ausfällt. Zwei Dinge sollte man einplanen: Eine Akkuladung reicht für etwa hundert Quadratmeter, ein voller Durchgang zieht sich also über mehrere Stunden mit Ladepausen. Und am Rand bleibt ein Streifen von rund zehn Zentimetern stehen, der von Hand nachgearbeitet werden muss. Ein stabiles WLAN im Garten ist Voraussetzung.

Vorteile
  • Netzwerk-RTK plus Kamera, keine Antenne im Garten nötig
  • Allradantrieb für Steigungen bis 45 Prozent
  • Wendet auf der Stelle, ohne den Rasen zu beschädigen
  • Bis zu 20 Mähzonen verwaltbar
  • Mobilfunkdaten für das Netzwerk-RTK ohne Zusatzkosten
Zu beachten
  • Kleiner Akku mit 2,5 Ah, rund 125 Quadratmeter pro Ladung
  • Lässt am Rand einige Zentimeter stehen, Kanten muss man nachtrimmen
  • Mäher und Garage werden getrennt versendet
Einordnung: Sinnvoll, wenn der Garten Steigungen oder unebenes Gelände hat und du dir die Montage einer RTK-Antenne sparen willst. Für Rasenkanten brauchst du weiterhin einen Trimmer.
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Preiseinstieg RTK Ecovacs Goat O600

Ecovacs Goat O600

ECOVACS
498,99 € bei Amazon

RTK-Navigation kombiniert mit einem visuellen Positionssystem, das einspringt, wenn das Satellitensignal im Schatten von Bäumen oder Gebäuden schwächer wird. Legt die Karte selbstständig an, die Einrichtung ist laut Hersteller in etwa einer Viertelstunde erledigt. Die Schnitthöhe lässt sich in Zentimeterschritten von 3 bis 8 Zentimeter einstellen. Das Mähergebnis ist unstrittig gut, mit sauberem Bahnenmuster und wenig Nacharbeit am Rand. Bei der Einrichtung geht die Erfahrung dagegen auseinander: Mal steht alles nach zwanzig Minuten, mal braucht die Antenne mehrere Anläufe, bis sie genug Satelliten findet. Die angegebene Fläche schafft er nicht am Stück, schon bei gut zweihundert Quadratmetern legt er eine Ladepause ein. In der Dämmerung verliert er die Orientierung.

Vorteile
  • RTK und Kamera ergänzen sich bei schwachem Signal
  • Karte wird automatisch erzeugt und ist danach bearbeitbar
  • Erkennt über 200 Hindernisarten, darunter Igel
  • Kommt durch Engstellen ab 0,7 Meter Breite
  • Schnitthöhe fein in Zentimeterschritten einstellbar
Zu beachten
  • Antenne braucht mitunter mehrere Anläufe, bis der Empfang steht
  • Schafft die angegebene Fläche nicht in einem Durchgang
  • Nachtbetrieb ist nicht seine Stärke
  • Steigung bis 45 Prozent, darüber nicht mehr geeignet
Einordnung: Guter Mittelweg aus Preis und Ausstattung für normal geschnittene Gärten mit ein paar schattigen Ecken. Plane für die Ersteinrichtung lieber einen halben Tag ein.
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Laser statt Satellit MOVA LiDAX Ultra 800

MOVA LiDAX Ultra 800

MOVA
699,00 € bei Amazon

Arbeitet vollständig ohne Satellitennavigation. Ein 360-Grad-3D-LiDAR und eine KI-Kamera vermessen den Garten und legen die Karte selbst an, auch bei schlechtem oder sehr grellem Licht. Die Messerscheibe lässt sich seitlich verschieben, dadurch kommt das Gerät bis auf etwa 5 Zentimeter an Wände und Hecken heran. Beim Mähen selbst überzeugt er: gleichmäßiges Bahnenmuster, sehr leiser Betrieb, und das seitlich ausfahrende Mähwerk kommt näher an Kanten heran als ältere Geräte. Schwächer ist die Software. Die automatische Kartierung erkennt Beetkanten und Randsteine oft nicht sauber, sodass der Roboter dabei ins Beet fahren kann. Es empfiehlt sich, die Karte gleich manuell anzulegen, danach läuft er zuverlässig. Auf weichem Boden hinterlassen die grobstolligen Räder Spuren.

Vorteile
  • Weder Kabel noch RTK-Station nötig
  • Funktioniert unabhängig von Licht und Satellitenempfang
  • Verschiebbare Messerscheibe für saubere Kanten
  • Erkennt über 300 Hindernisarten
  • Zwei getrennte Karten und bis zu 150 Zonen verwaltbar
  • Sehr leise, Schnitthöhe 3 bis 10 Zentimeter über die App
Zu beachten
  • Automatische Kartierung arbeitet nicht immer zuverlässig
  • Kartenbearbeitung in der App nur über Rechtecke, das ist umständlich
  • Erhöhte Randsteine werden nicht immer erkannt
  • Grobstollige Räder hinterlassen auf weichem Boden Spuren
Einordnung: Die richtige Wahl für verschattete Grundstücke, auf denen Satellitennavigation regelmäßig aussteigt. Nimm dir die Zeit für eine manuelle Kartierung, dann läuft er zuverlässig.
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Für verwinkelte Gärten Mammotion Yuka mini 2 800 LiDAR

Mammotion Yuka mini 2 800 LiDAR

Mammotion
899,00 € bei Amazon

Setzt auf ein Weitwinkel-LiDAR mit 360 mal 45 Grad und rund 60 Metern Reichweite, dazu zwei Kameras. Daraus entsteht eine dreidimensionale Punktwolke des Gartens, auf deren Basis die Route geplant wird. Der DropMow-Modus erlaubt spontanes Mähen ohne vorherige Kartierung, praktisch für einmalige Einsätze. Seine Stärke ist der verwinkelte Garten. Auch bei mehreren getrennten Bereichen, Engstellen, Bäumen und Spielgeräten zieht er saubere Bahnen, die Kartierung ist schnell erledigt. Eine Einschränkung betrifft ausgerechnet das, wofür das LiDAR beworben wird: Im Dunkeln arbeitet er in der Praxis unregelmäßig und lässt Stellen aus. Wer nachts mähen lassen möchte, sollte das einkalkulieren.

Vorteile
  • Kommt mit verwinkelten Gärten und Engstellen gut zurecht
  • Erkennt über 300 Hindernisarten und schätzt deren Bewegung ein
  • DropMow-Modus ohne vorherige Kartierung
  • Erkennt Abhänge, Treppen und Poolränder als Absturzgefahr
  • Ladelimit einstellbar, das schont den Akku
Zu beachten
  • Nachtbetrieb funktioniert trotz LiDAR nicht zuverlässig
  • Nur fünf Mähzonen, weniger als bei manchem Mitbewerber
  • Engstellen erst ab 55 Zentimeter Breite
Einordnung: Stark bei Hinderniserkennung und verwinkelten Grundrissen, also dann interessant, wenn oft Kinder oder Tiere im Garten sind. Für den Nachtbetrieb ist er trotz LiDAR nicht die erste Wahl.
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RTK aus der Cloud Worx Vision Cloud WR304E

Worx Vision Cloud WR304E

WORX
499,00 € bei Amazon

Holt sich die RTK-Korrekturdaten aus der Cloud statt von einer Antenne im Garten, Zusatzkosten fallen dafür nicht an. Wird das Signal im Schatten schwächer, übernimmt eine kamerabasierte Positionsbestimmung. Die Kamera erkennt zudem, welche Kanten überfahrbar sind und welche nicht, und mäht entsprechend dicht heran. Läuft die Technik, stimmt das Ergebnis: sauberes Schnittbild, sehr leiser Betrieb, Einrichtung in etwa einer halben Stunde. Der wunde Punkt ist die Netzabhängigkeit. Ohne stabiles WLAN bis in den Garten arbeitet das Gerät kaum, die Verbindungsherstellung braucht mitunter viele Anläufe. Dazu kommt der kleine Akku, der für die angegebenen vierhundert Quadratmeter mehrere Ladepausen nötig macht. Für sauberen Kantenschnitt muss das Cut-to-Zero-Modul zugekauft werden, bei den größeren Modellen der Reihe liegt es bei.

Vorteile
  • RTK aus der Cloud, keine Antenne zu montieren
  • Keine laufenden Kosten für den Cloud-Dienst
  • Wechselt bei Schatten selbsttätig auf Kameranavigation
  • Sehr leiser Betrieb
  • Mähmuster wählbar, etwa parallel, Schachbrett oder Diamant
Zu beachten
  • Funktioniert ohne durchgehendes WLAN im Garten kaum
  • Kleiner 2,5-Ah-Akku, für 400 Quadratmeter mehrere Ladepausen
  • Das Kantenmodul Cut-to-Zero ist bei diesem Modell nicht dabei
  • App und Fehlermeldungen gelten als wenig verständlich
Einordnung: Guter Einstieg in die RTK-Klasse ohne Antennenmontage, aber nur wenn dein WLAN wirklich bis in den Garten reicht. Für die volle Fläche lohnt der größere Akku.
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Weitere Modelle

Kompakt, für den schnellen Vergleich.

Yardcare V100

Kleinster Garten

Kleinstes Gerät im Feld und auf Rasen bis etwa 150 Quadratmeter ausgelegt.

309,98 € Bei Amazon ansehen

Yardcare V3

Günstigster Einstieg

Günstiger Einstieg mit reiner Kameranavigation, ganz ohne RTK.

399,99 € Bei Amazon ansehen

MOVA ViAX 250

Reine Kameranavigation

Navigiert über zwei Kameras mit HDR-Bildgebung, ein Sichtfeld von 120 mal 70 Grad und rund 50 Metern Erkennungsreichweite.

479,00 € Bei Amazon ansehen

TerraMow V600

Einfachste Einrichtung

Navigiert über drei Kameras und kommt ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne aus, Signalabbrüche gibt es entsprechend nicht.

848,99 € Bei Amazon ansehen

Segway Navimow i208 LiDAR

Mit 4G, ohne WLAN

Kombiniert ein Solid-State-LiDAR mit optischen Sensoren und arbeitet damit vollständig ohne Satellitensignal.

999,00 € Bei Amazon ansehen

Dreame A2 1200

Große Flächen

Vermisst den Garten mit einem 3D-Sensorsystem und einer HDR-Kamera, die zusammen 360 mal 59 Grad abdecken und bis zu 70 Meter weit reichen.

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Welche Größe passt zu deinem Rasen

Die Flächenangabe der Hersteller gilt für ebene, zusammenhängende Rasen. Bei Hanglage oder mehreren Teilflächen lieber eine Klasse größer wählen. Und rechne damit, dass kaum ein Gerät die angegebene Fläche in einem Durchgang schafft.

Häufige Fragen

Funktioniert das wirklich ohne jedes Kabel im Boden?

Ja. Bei klassischen RTK-Geräten steht eine kleine Antenne im Garten, die Strom braucht, aber nichts wird im Rasen vergraben. Bei Kamera- und LiDAR-Geräten sowie bei Modellen mit Netzwerk-RTK entfällt auch die Antenne. Die Grenzen legst du einmal in der App fest.

Was passiert, wenn der Satellitenempfang schlecht ist?

Reine RTK-Geräte pausieren dann oder fahren ungenauer. Deshalb kombinieren praktisch alle aktuellen Modelle Satellit mit Kamera oder Laser. Wenn dein Garten viele große Bäume hat, ist ein Gerät mit LiDAR oder Bilderkennung die sicherere Wahl.

Mähen die Geräte auch nachts?

Technisch ja, sinnvoll meist nicht. Kamerabasierte Geräte kehren bei Dunkelheit ohnehin zur Station zurück, und auch bei LiDAR-Modellen wird in der Praxis berichtet, dass das Ergebnis im Dunkeln schlechter ausfällt. Der wichtigere Grund: Nachts sind Igel unterwegs.

Sind die Geräte für Igel gefährlich?

Das hängt an der Hinderniserkennung und an der Mähzeit. Geräte mit Kamera oder Laser erkennen Tiere deutlich besser als solche mit reinen Stoßsensoren, mehrere Hersteller trainieren ihre Erkennung ausdrücklich auf Igel. Unabhängig davon gilt: nicht in der Dämmerung und nicht nachts mähen lassen. Mehr dazu steht bei der Hinderniserkennung.

Mähen sie auch die Rasenkante sauber?

Besser als früher, aber selten vollständig. Je nach Modell bleibt ein Streifen von wenigen Zentimetern bis etwa zehn Zentimetern stehen. Geräte mit seitlich ausfahrendem Mähwerk kommen deutlich näher heran. Einen Rasentrimmer wirst du in den meisten Gärten trotzdem gelegentlich brauchen.

Lohnt sich der Umstieg, wenn ich schon einen Kabel-Roboter habe?

Rechne den Aufwand gegen. Ein gerissenes Begrenzungskabel zu suchen und zu reparieren kostet einen halben Tag, und das wiederholt sich. Wenn dein Gerät ohnehin in die Jahre kommt, ist der Wechsel meist die ruhigere Lösung. Wie du einen Kabelbruch findest, steht in einem eigenen Beitrag.